16 – Im Wald

Freitag 14.07.17

Ja, ich schreibe wieder. Das ist jetzt die dritte Staffel der Serie „Mein Weg der Heilung!“ Ich gehe damit ein hohes Risiko ein, denn ich sage öffentlich: Mir geht es nicht gut! Aber warum sollte das ein Risiko sein? Bei mir ist doch sowieso alles öffentlich… Wann immer ich auf irgendeine Weise Schwäche zeigte, startete die Frau die mir ihre Gene zugemutet hat, sofort eine Offensive.

Niemals werde ich vergessen, dass sie mich nicht nur vors Gericht gezerrt hat, als ich ein winziges bisschen Schwäche zeigte – nein, sie versuchte mir den größtmöglichen psychischen Schaden zuzufügen. Oder wie soll ich es deuten, dass sie sich kackfrech im Gerichtssaal hinstellte und aus den Tagebüchern des Täters vorlas, der mich vergewaltigt hatte? Vor dem Hintergrund des Erlebten gehe davon aus, dass sie jede Schwäche meinerseits nutzen wird, um den größtmöglichen Schaden anzurichten. Aber diese Macht hat sie nicht. Auch hat sie nicht mehr den Mut selbst aktiv zu werden, dazu hat sie viel zu viel Angst. Nein, die Frau, die mir ihre Gene zugemutet hat, manipuliert lieber hinter den Kulissen. Aber soll sie doch versuchen ihre Spielchen zu spielen…

Es gibt neue Ansätze in mir Heilung zu finden und von denen will ich erzählen. Seit ziemlich genau neun Monaten hält mich eine Depression gefangen. Depression ist eine häufige Folgeerkrankung bei PTBS. Ich habe sehr lange gebraucht, um das überhaupt wahrzunehmen. Massivste Schlafprobleme brachten mich dann drauf. Auch den Auslöser habe ich dann schnell ausgemacht: Mein Arbeitgeber, der in einem Gespräch klargemacht hat, dass er mir alles verwehren wird, was mir einen Wiedereinstieg erleichtert. Weiter hat er klargestellt, dass er alles Versuchen wird, mir den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben so schwer wie nur irgend möglich zu machen. Neben der Frau die mir ihre Gene zugemutet hat, ist er die einzige Person, die wirklich jede Information die er bekommen konnte, dazu nutze um seinen Vorteil daraus zu ziehen.

Die Erste und zweite Staffel finden sie hier: Mein Weg der Heilung

DSC00334

Samstag 15.07.17

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein sehr politisch denkender Mensch bin. Ich habe sowohl Schriften zum Anarchismus wie zum Sozialismus gelesen. Schlussendlich bin ich dann beim Pumucklismus hängen geblieben. Ja, ich bin der felsenfesten Überzeugung, wer die wirtschaftlichen und sozialen Probleme lösen will, der muss sich an Meister Eder orientieren. Und wer meint, ich will ihn verarschen, dem kann ich sagen: Nein, ich meine das absolut erst! Denkt mal drüber nach…

Ich denke, G20 war nichts anderes als Hochverrat. Was wir grade erleben ist ein Staatsstreich um die Demokratie durch die Diktatur des Kapitals zu ersetzen. Und dieser Staatsstreich wird gelingen, denn leider suchen all zu viele Menschen ihr Heil im Faschismus. Die parlamentarische Demokratie hat versagt, ja sie musste versagen, denn sie ist nicht in der Lage, das Gute im Menschen Wach zu kitzeln. Im Gegenteil, die parlamentarische Demokratie fördert das Böse im Menschen. Ich habe mich also dazu entschlossen, mein politisches Denken einzustellen. Darin sehe ich die einzige effektive Art wirklichen Widerstand zu leisten.

Klingt schon wider bescheuert? Ist es aber nicht, denn es geht nicht darum einfach den Kopf in den Sand zu stecken und wie die Schafe zu blöken: Die da Oben machen ja sowieso was sie wollen! Vielmehr geht es darum, eine völlig andere innere Einstellung zu gewinnen. Vom Kapital wird uns ein Alltag aufgezwungen, die uns zwingt, einem Gott unser Leben zu opfern, der uns zum Dank dafür in die tiefste Finsternis hinabzieht.

Wer mich wirklich kennt, der weiß, das Religion ein fundamentaler Zug meines Wesens ist. Ich habe erkannt, das Mein Weg der Heilung darin besteht den Lotusfüßen von Krishna Mangala Swami zu folgen, der mich, in seiner grundlosen Barmherzigkeit als Schüler auf Probe akzeptiert hat. Krishna Mangala Swamis Diener

DSC00339

Montag 17.07.17

Zunächst bin ich versucht, super ausführlich auf das Thema Religion und Krishna Mangala Swami einzugehen. Aber ich will versuchen, mich zurück zu halten. Vielmehr möchte ich meine Beiträge ab und zu mit einer meiner Übersetzungen beenden. Denn seine Worte sind den meinen um ein vielfaches überlegen. Wer Fragen hat, der kann sie mir immer gerne stellen.

Ich war so ziemlich am Boden. Total ausgebrannt, schlaflos, aggressiv und von Suizid-Gedanken gequält. Ich habe mit meinem Bruder eine Vereinbarung: Wenn ich nicht mehr sicher bin, das ich in der Lage bin zu entscheiden, dann rufe ich ihn an und wir klären zusammen, ob er für mich entscheiden muss! In meinem letzten Beitrag habe ich bereits angedeutet, dass ich bis auf weiteres alles politischen Aktivitäten einstelle. Ich höre keine Nachrichten und habe alle FB Nachrichtenseiten und Gruppen stillgelegt. Alles was mich stressen könnte, habe ich von mir geschoben.

Und dann habe ich für mich entschieden, dass ich einen Tag in der Woche absolute Ruhe brauch. Ich brauch einen Tag in der Woche, an dem ich mir viel Zeit zum meditieren nehmen kann. Einen Tag, um endlich das Srimad Bhagavatam zu Ende zu lesen… Ich habe beschlossen einen Tag in der Woche, 24 Stunden im Wald zu verbringen.

Worte von Seiner Heiligkeit Krishna Mangala Swami:

Gaura Kishora Das Babaji – Dieser große Heilige ging spazieren und chantete ruhig den Namen des Herrn. Ein paar Bösewichte begannen mit Steinen nach ihm zu werfen. Hat der Heilige die Steine zurück auf die Bösewichte geworfen? Schrie er sie an? Nein! Er appellierte an den Herrn – Oh! Mein guter Herr! Bitte sag mir, warum störst du mich so? Alles, was ich tue, ist leise spazieren zu gehen und deine Namen chanten. Sofort beruhigte der allmächtige Herr die Bösewichte, und sie boten dem Heiligen gehorsam ihre Ehrerbietungen dar. Das Problem wurde friedlich gelöst. Die Moral – Versuche nicht, jedes Problem selbst zu lösen. Mache dich ganz von dem allmächtigen Herrn abhängig. Es gibt unzählige Fälle, in denen große Heilig uns diesen Weg gezeigt haben.

DSC00341

Donnerstag 20.07.17

Drei Tage lang war ich immer wieder im Wald unterwegs. Ich kannte dieses Waldstück nicht. Meine erste Überlegung war mir einen Platz im Hambacher Forst zu suchen. Aber wirkliche Ruhe hätte ich da wohl nicht finden können. Zu viele Menschen sind in und um dieses kleine Waldstück, das RWE in ein mehrere 100 Meter tiefes Loch verwandeln will. Nein, ich werde niemanden verraten wo mein Wald ist – nur so viel, er ist wunderschön.

Lange habe ich nach einem geeigneten Plätzchen gesucht. Im Internet hatte ich mir Satellitenbilder angesehen. Mittendrin, am Rand einer Lichtung wollte ich mir einen Unterschlupf bauen.

Freitag 21.07.17

Einen Platz, der noch ungeeigneter gewesen wäre, als diese Lichtung gab es im ganzen Wald nicht. Unterholz und von Dornen geschütztes Gestrüpp machte ein vorwärts kommen beinah unmöglich. Die Lichtung hätte ich mir mit den Wildschweinen teilen müssen und wenn ich morgens mal zum Nase Pudern hinter einen Baum hätte gehen wollen, wären mir wohl die Kugeln der Jäger um die Ohren geflogen.

Ich streifte also noch zwei Tage im Wald herum um einen passenden Platz zu suchen. Fündig wurde ich am Waldrand. Keine Wildschweine, die den Boden nach fressbarem umgegraben hatten, keine Hochstände auf denen die Jäger mir auflauern und keine Dornen die mich fesseln würden. Hier wollte ich ihn bauen, meinen ersten Debris Hut

Fortsetzung folgt…

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Mein Weg der Heilung abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.