Worte seiner Heiligkeit

Ich habe beschlossen, mich nicht mehr für Politik zu interessieren. Politik macht mich krank. Die parlamentarische Demokratie ist gescheitert. Was wir heute haben, ist die Diktatur einer scheinbaren Mehrheit. Diese Diktatur wird grade in eine faschistische überführt.

Ich habe also für mich beschlossen, Zuflucht bei einem spirituellen Meister zu suchen. Ich beschäftige mich täglich damit, einen kurzen Text von ihm vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Die Ergebnisse finden Sie hier:

Worte seiner Heiligkeit Krishna Mangala Swami

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2 Kommentare zu Worte seiner Heiligkeit

  1. Engfer sagt:

    HAllo, warum soll die parl. Demokratie gescheitert sein? Sie funktioniert doch. Jeder kann Wählen. Die Wahlergebnisse entstehen demokratisch (hoffe, das gilt für alle Parteien). Oder woran willst Du das Scheitern erkennen? An der medialen Meinungsmache? An der Einheitsfront aus Linken, Grünen, SPD, CDU, FDP`? Oder ist etwa das Volk nicht reif für Demokratie? Ein interessantes Thema. Beste Grüße. Kai

  2. schweigensite sagt:

    Ton Steine Scherben

    Steig ein

    Als ich in jener schlaflosen Nacht über die kalten Straßenlaternen und neonbleichen
    Häuserreihen hinweg in den klaren Winterhimmel schaute, fiel mir ein Stern auf.
    Er gefiel mir und je länger ich ihn betrachtete desto größer und deutlicher wurde er für mich.

    Durch seine leuchtende blaue Atmosphäre konnte ich Meere und Kontinente erkennen.
    Ich sah Urwälder, die wie eine schützende Hand das Land bedeckten, Gebirge, in deren
    schneeüberzogenen Gipfeln sich die Mittagssonne bricht wie in einem kostbaren Diamanten.
    Flimmernde Wüsten, in denen nur der Wind wohnt, Flüsse,
    die breit und schwer wie die trägen Gedanken eines Sommernachmittags dahinfließen.
    An ihren Ufern wogende Getreidefelder, vom duft schattiger Obstgärten erfüllte Luft.

    Dann sah ich sie, ihre Haut war braun, manchmal heller, manchmal dunkler, sie pflügten die Erde,
    bestellten die Felder, bauten Brücken aus seltsamen Metallen. Manche schwebten in schimmernden
    Kugeln durch die Luft. Ich sah sie in der Sonne liegen, sah sie tanzen, hörte ihre Gesänge, spürte ihre Liebe.

    Dann sah ich ihre Städte.
    Städte, deren Schönheit ich nicht beschreiben kann.
    Städte ohne Hass und ohne Hast

    und ich sah keine stickigen Hinterhöfe,
    keine rasenden Blechkisten, keine verhungerten Kinder.
    Und Niemanden auf den eine Waffe gerichtet war.

    Ich sah keine marschierenden Truppen,
    keine Bomben werfenden Flugzeuge.
    Und ich sah Niemanden, der Geld zählte.

    Ich sah fröhliche Gesichter und sah traurige Gesichter, aber nirgendwo begegneten mir hoffnungslose Blicke.

    Das Bild zerriss.
    Und da war nur noch die klare Dezembernacht mit ihren Tausenden von Sternen.

    Ich habe viele schlaue Bücher gewälzt, um den Namen dieses Sterns zu erfahren,
    habe vielen klugen Leuten sein Aussehen beschrieben.
    Es kann nur einer sein, mein Stern, dein Stern, unsere Heimat, die Erde.
    Die Zukunft der Erde, die Erde der Zukunft, sie liegt vor uns!

    Komm mit, komm mit! Leg deine alten Klamotten ab, pack deine Sachen, spring aus deinem Grab.

    Klopf an (steig ein), ich mach dir auf (sping auf)
    Wenn du siehst, mir geht’s dreckig (komm rein), bring mich rauf (komm rauf)
    Wenn du siehst, mir geht’s gut (mach mit), bring mich nicht runter (mach weiter)
    Wenn du siehst, ich bin müde, mach mich munter
    Wenn du siehst, mir geht’s gut (mach mit), bring mich nicht runter (mach weiter)
    Wenn du siehst, ich bin müde, mach mich munter

    Steig ein (steig ein), spring auf (sping auf)
    Komm rein (komm rein), komm rauf (komm rauf)
    Mach mit (mach mit), mach weiter (mach weiter)
    Mach den Weg zu dir ’n bisschen breiter

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