Karma, Schicksal oder gar Gerechtigkeit?

Die letzten Tage wurde ich mal wieder schmerzlich daran erinnert, dass es keine Gerechtigkeit gibt oder jemals geben wird. Woher auch?

chains-433543_1920

Alles rächt sich irgendwann, dass ist tatsächlich ein Glaubenssatz vieler. Aber für was werden wir dann bestraft? Für was werden kleine Kinder bestraft, die schon von frühster Kindheit an misshandelt und vergewaltigt wurden? Was haben diese Kleinen denn verbrochen? Sind es dann Strafen aus früheren Leben?

Manchmal glimmt ein kleiner Funken von Hoffnung auf, Hoffnung auf ein bisschen Gerechtigkeit und was macht dann das Schicksal? Es grinst einem böse und hinterlistig ins Gesicht und bläst den Funken aus.

Wenn wir den buddhistischen Lehren folgen, dann müssten wir verzeihen und aushalten, keine bösen Gedanke haben und friedfertig durch die Welt wandeln, damit wir nicht neue Sünden begehen. Wir müssten unseren Peinigern ist Gesicht lächeln und die Hand reichen.

Nein, soviel Großmut habe ich nicht. Der Glaube daran, dass irgendwann jeder seine Rechnung begleichen muss, ist eine Milchmädchenrechnung. Denn dann müsste ich mich schuldig fühlen an dem was mir widerfahren ist. Dann müssten ich daran glauben, dass ich ein schlechter Mensch bin und da weigere ich mich!

Fehler machen wir alle, aber Verbrechen begehen wir nicht alle und so wie das Schicksal bei vielen zugeschlagen hat, müssten sie schwere, sehr schwere Verbrechen begangen haben. Und das glaube ich nicht.

Also, ist jeder Glaube an die Gerechtigkeit im höheren Sinne doch Lug und Trug.

Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Daran sollte man Glauben und sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, nicht darauf warten, dass es jemand anders übernimmt. Niemals aufgehen in der Opferrolle sondern tätig werden. Aufhören den Umständen und den Schicksalsschlägen die Schuld für Versagen und Niederlagen geben, sondern kämpfen und aufstehen im Bereich der Möglichkeiten. Sich nicht aufgeben und an sich glauben, daran glauben, dass man die Stärke besitzt es besser zu machen Nicht hoffen, dass es einem anderen abnehmen. Vertrauen lernen und lernen Hilfe anzunehmen. Aber gut auswählen lernen wem man den wertvollsten Menschen anvertraut, nämlich sich selbst!

Aufhören zu warten!! Verarbeiten und loslassen lernen.

© Silvi Alexandra Wolff

https://www.facebook.com/esgehtallewasan/

 

Dieser Beitrag wurde unter Die Betroffenen, Gast-Autoren abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.