02 – Der Wochenplan und ein Brief an Anton Rudolf

Nur weil der größte Teil der Menschheit rattengeil darauf ist zu erfahren was im Hirn von so einem kranken Arschloch vor sich geht, muss ich das noch lange nicht wollen. Dieser Mann war das Böse und ich will mich nicht mit dem Bösen beschäftigen.

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Sonntag 30.08.2015

Wochenplan:

7:00 – 7:30 Uhr

Täglich außer Sa. und So. Sport nur nach ärztlicher Verordnung.

7:30 – 8:00 Uhr

Täglich Frühstück.

8:00 -8:30

Täglich pflegerische Morgenrunde im Gruppenraum.

12:00 – 12:30 Uhr

Täglich Mittagessen

17:30 – 18:00 Uhr

Täglich außer Sa. und So. pflegerische Abendrunde im Gruppenraum.

18:30 – 19:00 Uhr

Täglich Abendessen.

Montag

10:45 – 11:15 Uhr

Gruppenvisite im Gruppenraum.

13:00 – 14:00 Uhr

Soziales Kompetenztraining im Gruppenraum.

14:00 – 14:30 Uhr

Stationsversammlung im Speisesaal

14:30 – 15:45 Uhr

Ergotherapie im Ergotherapieraum.

Dienstag

10:00 – 10:30 Uhr

Nach Terminvergabe, Angehörigen-Visite im Multifunktionsraum.

14:00 – 15:30 Uhr Angehörigen-Visite / Einzel-Visite im Multifunktionsraum

15:00 – 16:00 Uhr

Psychomotorik

Mittwoch

11:30 – 12:00 Uhr

Einzelvisite am Patientenbett.

13:00 – 13:30

Übergabe am Patientenbett

14:00 – 15:00 Uhr

Gruppentherapie Imagination und Selbsthilfe Im Gruppenraum. Es werden Techniken erlernt und keine Inhalte besprochen!

16:00 – 16_45 Uhr

Basale Stimulation im Gruppenraum.

Donnerstag

10:15 – 10:45 Uhr

Kognitives Training im Ergotherapieraum.

Freitag

9:15 – 9:45 Uhr

Visite mit dem Stationsarzt im Gruppenraum.

14:15 – 15:30 Ergotherapie im Ergotherapieraum.

Samstag

11:30 – 12:30 Uhr

Psychomotorik Treffpunkt Sporthalle.

Für diejenigen, die nicht das Wochenende zuhause verbringen (Sa. 10:00 Uhr – So. 19:00 Uhr).

Sonntag

Keine Termine

© Chr. Kolja(r) Wlazik

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Montag 31.08.2015

Heute möchte ich euch teile eines Briefes an eine Person aus meiner Ursprungsfamilie zugänglich machen. Immer wenn ich drei Punkte machte, habe ich Teile gelöscht, die auf die Person schließen lassen. Ich teile alles mit euch, und wenn es notwendig ist auch den gesamten Brief – da ich aber davon ausgehe, das der Empfänger selbst betroffen ist, möchte ich ihn nicht beschädigen. Dieser Brief macht aber deutlich, womit ich mich in der Therapie freien Zeit beschäftige.

26 bis 30..08.15 stationär in der Psychiatrie in Krefeld / Psychotraumatologie

Lieber…

…Warum meint ihr das Recht zu haben mir zu erzählen, ob und was von mir in den Tagebüchern steht, wenn ich klipp und klar sage, ich will es nicht wissen? Nur weil der größte Teil der Menschheit rattengeil darauf ist zu erfahren was im Hirn von so einem kranken Arschloch vor sich geht, muss ich das noch lange nicht wollen. Dieser Mann war das Böse und ich will mich nicht mit dem Bösen beschäftigen.

Jede Kraft, sei sie nun negativ, böse, teuflisch oder positiv, gut, göttlich, sendet ihre Schwingungen aus und überträgt auf diese Weise ihre Energie. Wenn ich mich aber zu sehr mit dem Bösen beschäftige, selbst wenn ich es zu bekämpfen versuche, öffne ich mich diesen Schwingungen, werde so zum Resonanzkörper der die entsprechende Energie empfängt und in sich aufnimmt!

Ich will also nichts von den Tagebüchern wissen, da in ihnen nichts gutes, sondern nur böses steht und ich das Böse nicht in mir haben will!

Bleiben wir noch einen Moment bei den Schwingungen. Nicht jeder Mensch stellt zu jedem Zeitpunkt auf die gleiche Weise einen Resonanzkörper dar. Um das zu verstehen, vergleichen wir am besten Granit mit einem Gitarrenkorpus und nehmen als Schwingung das Licht der Sonne bzw. eine Gitarrenseite. Wenn ich eine Gitarrenseite über eine Granitplatte spanne, und anschlage, so ist es quasi unmöglich die Granitplatte so weit in Schwingung zu versetzen, das diese einen Ton von sich gibt. Die Seite über dem Gitarrenkorpus bringt aber problemlos einen Ton hervor. Wenn ich die Granitplatte aber lange genug mit Sonnenlicht bescheine, dann wird diese, die Energie der Sonne in sich aufnehmen und in Form von Wärme speichern.

In ähnlicher Weise können wir uns zum Resonanzkörper des Guten oder des Bösen machen. Wenn ich mich, dem Granit gleich, zum Resonanzkörper des Guten mache, werden die Schwingungen des Bösen mir keinen Ton entlocken können. Die wärmenden, guten Strahlen der Sonne kann ich dann aber in mich aufnehmen, speichern und stetig abgeben.

Wenn ich mich aber dem Hass hingebe und mich so zum Resonanzkörper des Bösen mache, bringe ich auch entsprechende, hasserfüllte, bösartige Töne hervor.

Wer aber über Jahre und Jahrzehnte dem Bösen und seinen Schwingungen stetig ausgesetzt ist, der geht aus dieser Tortur nur in den aller seltensten Fällen unbeschadet hervor. Es ist jedoch ein Trugschluss anzunehmen das man entweder zum reinen Resonanzkörper des Guten oder des Bösen wird. Es gibt sie zwar, die reinen Resonanzkörper, diese sind jedoch sehr selten. Dämonen wie Hitler und Himmler stehen himmlische wie Gandhi und Prabhupada gegenüber. Die Regel sind jedoch die Mischformen, bei der die eine oder die andere Seite überwiegt. Überwiegt aber eine Seite so stark, dass sie die andere so weit überlagert, dass diese vollkommen verdeckt bzw. übertönt und so unsichtbar / unhörbar wird, so sendet diese Person die entsprechenden Schwingungen aus und bringt die Resonanzkörper in seiner Umgebung entsprechend zum schwingen.

Und genau da liegt das Problem, unter dem wir… zu leiden hatten: Wir waren über Jahre den Resonanzschwingungen des Bösen ausgesetzt!

Ist es denn ein Zufall, dass gleich alle… Opfer des Vergewaltigers Erich Buß wurden?

…Dein Leben lang hast du immer, wenn das Subjekt deines Hasses weggefallen ist, diesen schnellst möglich auf etwas oder jemand anderen projiziert. Hass ist aber ein derart negative und bösartige Schwingung, das es das Wesen der hassenden Person am Ende komplett zerstört. Grade in den akuten Phasen deiner Hasstiraden wird dein eigentliches Wesen so vollständig überdeckt, das nichts von Dir übrig bleibt. Ist dein eigentliches Wesen eher großzügig fürsorglich und liebevoll, und stahlt die entsprechenden Schwingungen aus, so gehen dann von dir nur noch bösartige, hasserfüllte Schwingungen aus, die alles andere überlagern…

Alles liebe,

© Chr. Kolja(r) Wlazik

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