HINsehen.ZUhören.AUSsprechen

Ich distanziere mich von der Initiative HINsehen.ZUhören.AUSsprechen und insbesondere von deren Organisatorin Barbara Maaß. Da der autokratische Führungsstiel innerhalb der Initiative allem widerspricht was wir bei das-schweigen-brechen an Grundsätzen, Regeln und Selbstverständlichkeiten erarbeitet haben, sehe ich mich zu diesem Schritt gezwungen.

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Wikipedia:

Als Autokratie… wird in der Politikwissenschaft eine Herrschaftsform bezeichnet, in der eine Einzelperson oder Personengruppe unkontrolliert Macht ausübt und keinerlei verfassungsmäßigen Beschränkungen unterworfen ist. Demnach handelt es sich um eine durch den alleinigen Machtträger legitimierte Selbstherrschaft.

Zu den Selbstverständlichkeiten gehört für uns, das wir nicht mit Nationalisten, Rassisten und Rechtsextremen und radikalen zusammenarbeiten. Die Ansprechpartnerin Nicole, zuständig für den Raum Hannover-Braunschweig-Magdeburg fällt aber in diese Kategorie. Ich habe sie schon vor über einem Jahr, wegen rassistischer Beiträge, aus meiner Freundesliste gelöscht.

Als ich während der Gründungsphase Barbara Maaß darauf hinwies, meinte sie sinngemäß, dass ihr das egal sei, Nicole sei, wenn es um Selbsthilfe geht kompetent und das sei alles was sie Interessiert. Bereits hier offenbarte sich ihr autokratischer Führungsstiel.

Wir finden aber auch aktuell noch immer auf dem Profil von Nicole Beiträge, die für ich die Grenze des tolerierbaren überschreiten. So teilt sie Beiträge der Seite „Deutschland bleibt deutsch“, einer Seite die getrost dem nationalen, rassistischen Lager zugeordnet werden kann. Als viel ekelhafter empfinde ich aber die Seite RockNord, eine Seite die dem rechtsextremem und radikalen Lager zurechnen ist. Auch von dieser Seite scheut sich Nicole nicht Beiträge zu teilen.

Die Arbeit nach dem betroffenen kontrollierten Ansatz, wie er von Tauwetter, formuliert wurde, stellt für uns eine Selbstverständlichkeit dar.

Ich sehe aber nicht, wie Selbsthilfearbeit, nach dem betroffenen kontrolliertem Ansatz, innerhalb einer autokratisch geführten Initiative möglich sein soll. Einer der Grundsätze beim betroffenen kontrolliertem Ansatz ist, dass die Betroffenen die Kontrolle über ihren Heilungsprozess behalten. Wie soll dies aber in der Selbsthilfearbeit gewährleistet werden, wenn sich die Aktiven dem willkürlichem Urteil einer Einzelperson unterordnen müssen.

Ich kann und will mich aber nicht länger mit einer Initiative in Verbindung bringen lassen, deren Strukturen sich so wenig mit den unseren in Einklang bringen lassen. Ich sehe eigentlich nur drei Organisationsformen, für Menschen, die Selbsthilfearbeit machen wollen: Sie können alleine vor sich hinwurschteln, was den Vorteil hat, dass man nur sich selbst gegenüber verpflichtet ist – man kann sich als eingetragener Verein organisieren, und sich den klar formulierten, staatlich vorgegebenen Regeln unterordnen oder sich als freie Gruppe zusammenfinden! Freie Gruppen aber, müssen sich noch sehr viel strenger den demokratischen oder besser noch basisdemokratischen Grundsätzen unterordnen, da sie sich sonst in autoritären, autokratischen Strukturen verlieren.

An dieser Stelle möchte ich aus unseren Regeln zitieren:

Alle Entscheidungen müssen in der Gruppe stattfinden.

Daraus folgt, alle Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen.

Jeder spricht in seinem Namen, es sei denn, er ist ausdrücklich von jemandem autorisiert, für diesen zu sprechen.

Durch die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung darf niemand in eine Machtposition gebracht werden.

Kein Betroffener darf geschädigt werden.

Wenn man Meinungsverschiedenheiten damit beendet, das man dem anderen mangelnde Stabilität unterstellt um so seinen Willen durchzusetzen, dann handelt man betroffenen schädigend.

Wenn ich all das zusammen nehme, komme ich zu dem Schluss, das ich weder mit Barbara Maaß noch mit ihre Initiative HINsehen.ZUhören.AUSsprechen in Verbindung gebracht werden möchte!

© Chr. Kolja(r) Wlazik

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